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Archiv der Kategorie Nettostaatsprofiteure
Michael Hartmann zur Spendenaufforderung an die Vermögenden
8.8.2010 von admin.

Bericht in der TA
Kommentar dazu:
Herr Hartmann sollte sich mit Dingen beschäftigen von denen er Ahnung hat (was auch immer das sein mag). Von Unternehmertum, dem Aufbauen einer profitablen und Arbeitsplätze schaffenden Firma, hat er, als bekennender Marxist, selbstverständlich keine Ahnung. Als konformer Nettostaatsprofiteur in einer an sich überflüssigen Professur, wie im gemachten Nest sitzend, sein ganzes Leben vermutlich nicht einen Cent steuerzahlend (Menschen die aus Steuergeldern bezahlt werden, können keine Steuern “zahlen”), kann man solche Sozialingenieursprosa ganz in der Tradition seines großen Vorbildes, dem Berufsschwafler Karl Marx, welcher ebenfalls Zeit seines Lebens nicht einen Finger krumm gemacht hat und anderen Menschen auf den Taschen lag, freilich leicht herausposaunen.
Aus Wikipedia: “…Nach verschiedenen Projektarbeiten, befristeten Tätigkeiten, Gast- und Vertretungsprofessuren sowie kurzen Phasen der Unterbeschäftigung/Erwerbslosigkeit ist Michael Hartmann seit 1999 Professor für Soziologie am Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften der Technischen Universität Darmstadt…”
Mich würde interessieren, ob Herr Hartmann diese Verbaldiarrhoe in dieser Form absondern würde, hätte er ein Imperium aus dem Nichts, wie Bill Gates, geschaffen. Herr Hartmann, werden Sie aktiv und tragen Sie doch zur Abwechslung mal zum Bruttosozialprodukt bei, anstatt das Geld von Unternehmern und Vermögenden verteilen zu wollen. Selbst Karl Marx hätte sich nicht zu einer Milchmädchenrechnung, wie Sie sie als Beispiel gebracht haben, hinreißen lassen. Auch wenn ein Milliardär die Hälfte seines Vermögens spendet, so hätten seine Nachfahren selbst bei einem Steuersatz von 55% immerhin noch knapp ein Viertel mehr in den Taschen als wenn er nichts gespendet hätte. Diesen Menschen gleich unlautere Absichten, Stichwort “Nachruf aufbessern”, zu unterstellen ist frech. Bill Gates gehörte auch schon vorher zu den größten Spendern aller Zeiten. Und ich sehe bei ihm keinen Grund, seinen Nachruf aufbessern zu müssen.
Stichwort “Karl Marx”: Sie glauben nicht, dass Karl Marx ein Berufsschwafler war? Kleine Kostprobe gefällig?
“Die Form des Holzes z.B. wird verändert, wenn man aus ihm einen Tisch macht. Nichtsdestoweniger bleibt der Tisch Holz, ein ordinäres sinnliches Ding. Aber sobald er als Ware auftritt, verwandelt er sich in ein sinnlich übersinnliches Ding. Er steht nicht nur mit seinen Füßen auf dem Boden, sondern er stellt sich allen andren Waren gegenüber auf den Kopf, und entwickelt aus seinem Holzkopf Grillen, viel wunderlicher, als wenn er aus freien Stücken zu tanzen begänne.”
Aus: Das Kapital, Dietz Verlag Berlin 1966, Seite 85.
“Die zwei Metamorphosen, die den Kreislauf einer Ware, bilden zugleich die umgekehrten Teilmetamorphosen zweier andren Waren. Dieselbe Ware (Leinwand) eröffnet die Reihe ihrer eignen Metamorphosen und schließt die Gesamtmetamorphose einer andren Ware (des Weizens). Während ihrer ersten Wandlung, dem Verkauf, spielt sie diese zwei Rollen in eigner Person. Als Goldchrysalide dagegen, worin sie selbst den Weg alles Fleisches wandert, endet sie zugleich die erste Metamorphose einer dritten Ware. Der Kreislauf, den die Metamorphosenreihe jeder Ware beschreibt, verschlingt sich also unentwirrbar mit den Kreisläufen andrer Waren. Der Gesamtprozeß stellt sich dar als Warenzirkulation. “
Aus: Das Kapital, Dietz Verlag Berlin 1966, Seite 126.
(Das Wort Goldchrysalide ist eine Wortschöpfung von Karl Marx selbst. Eine Chrysalide ist eine Schmetterlingspuppe mit goldfarbigen Flecken. Eine Goldchrysalide also ein Pleonasmus.)
Gemeinhin würde man sich fragen ob der Verfasser dieser Zeilen noch alle Maultaschen in der Pfanne hatte oder unter Drogen stand, als er dies zu Papier brachte. Anscheinend verbietet sich das bei dem “großen Denker” Karl Marx, obwohl sein “Hauptwerk”, “Das Kapital”, voll ist von solchem Dünnpfiff. Es muß daher nicht verwundern, wenn bei Professoren, welche solche Schwafler zum Vorbild haben, ähnliche Ergüsse zu Tage treten.
Foto (Michael Hartmann): Hannes Röst
Geschrieben in Marxismus, Nettostaatsprofiteure, Presseberichte | Keine Kommentare »